Ein wahres Kleinod ist die Wallfahrtskirche St. Mariä Heimsuchung in #moenchengladbach Hehn mit seiner Grottenanlage und der Kapelle. Im  Mai und Oktober pilgern Menschen aus der ganzen Region hier hin. Ein Highlight: die 14 Nothelfer (Figuren aus Terrakotta) in der Grotte!

Der Legende nach stand in einem Wald bei Gladbach-Hehn, dem sogenannten Heiligen-Pesch (heiliges Wäldchen) seit Menschengedenken ein Holzkreuz, an dem die Bauern, wenn sie von der Arbeit nach Hause gingen, noch einmal ein „Vater unser“ beteten. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts fand ein Bauer namens Herx in diesem Heiligen-Pesch ein Madonnenbild, welches er mit nach Hause nahm, um es am nächsten Morgen zur Benediktiner-Abtei nach Gladbach zu bringen. Die Mönche behielten das Bild, doch an den nächsten Tagen fand Bauer Herx es immer wieder im Heiligen-Pesch. Daraufhin beschlossen die Mönche, es im Heiligen-Pesch – dem heutigen Hehn – zu belassen.

In der Folgezeit wurde an der Fundstelle eine kleine hölzerne Kapelle errichtet. 1827 schrieb ein Gladbacher Pfarrer an den Erzbischof von Köln: „Heiligenpesch ist ein kleiner Buchenhain, in dem … seit 60 Jahren ein hölzernes Kapellchen, etwa 15 qm groß, steht. Dorthin pilgert die nähere Umgebung. Von geheilten Wunden sah ich Verbände darin hängen.“Im Jahr 1853 wurde die erste Kirche errichtet. Erweitert wurde der Pilgerort Ende des 19. Jahrhunderts mit der einzigartigen Grottenanlage und im 20. Jahrhundert mit der Kreuzwegallee. (Quelle: Wallfahrtskirche St. Mariä Heimsuchung Hehn).

Urheberverzeichnis

  • : (c) Wallfahrtskirche St. Mariä Heimsuchung Hehn

Schreibe eine Antwort

Du must logged in sein um kommentieren zu können.